Lebenshilfe Braunschweig
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Wir suchen Dich!

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http://www.jiz-muenchen.de/?CLICK-WIN=apple-gewinnspiel Du suchst nach Abwechslung und willst Dich sozial engagieren?
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pussy tumblr Du suchst eine Möglichkeit, um die Zeit zum Studium oder zur Ausbildung sinnvoll zu überbrücken?

go site Dann bist Du bei uns genau richtig!

cam 44 Aktuell haben wir noch freie Plätze in unseren Wohn- und Werkstätten für ein FSJ ab sofort!

Ab August 2018 haben wir wieder freie Plätze in einer unserer Wohn-, Werk- und Seniorentagesstätten oder in unserem heilpädagogischen Kindergarten Hasenwinkel!

Es erwarten Dich ein unvergesslicher Aufenthalt von zwölf Monaten bei uns, spannende Seminare und der Austausch Deiner Erfahrungen mit anderen FSJlerInnen!

Deine Vorteile:

  • ein monatliches Taschengeld
  • einen Job, in dem Du kranken- und sozialversichert bist
  • weiterhin Anspruch auf Kindergeld
  • Urlaub
  • einen FSJ-Ausweis
  • die Möglichkeit für ein ermäßigtes Job-Ticket bei der Braunschweiger Verkehrs AG
  • Fahrtkostenerstattung für die Seminare
  • ein qualifiziertes Zeugnis

Du hast Dich für ein FSJ bei uns entschieden? Dann leg' am besten direkt los:

Bewerbungen für ein FSJ bei der Lebenshilfe Braunschweig erfolgen über das Diakonische Werk Niedersachsen, Dienststelle Braunschweig. Du kannst entweder direkt die Online-Bewerbung ausfüllen oder diesen Bewerbungsbogen per Post versenden. Trage einfach die Lebenshilfe Braunschweig und Deinen Wunsch-Einsatzbereich direkt in die dafür vorgesehene Zeile ein und sende den Bogen samt Deiner Unterlagen an das Diakonische Werk Niedersachsen, Dienststelle Braunschweig.


FSJ - eine gute Alternative?! Erfahrungsberichte:

Leichtmontage

Ich habe mein FSJ in einer Leichtmontagegruppe der Lebenshilfe Braunschweig in Abbenrode geleistet. Eine Zeit lang war ich mir unsicher, was ich nach meinem Schulabschluss machen wollte, daher habe ich mich dazu entschieden, durch ein FSJ Erfahrungen bei der Arbeit mit Menschen zu sammeln. Von Freunden habe ich gehört, dass ein Freiwilligendienst in der Lebenshilfe großen Spaß macht, also habe ich mich beworben. Bevor ich in der Leichtmontagegruppe angefangen habe, habe ich auch in die Arbeit in den anderen Gruppen rein geschnuppert.

Ich unterstütze Menschen mit Beeinträchtigungen bei ihrer Arbeit und bei Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Sport in der eigenen Halle. Es sind einfache Arbeitsschritte, die auf die Fähigkeiten der behinderten Menschen angepasst werden. Ich darf schon viele Aufgaben übernehmen und habe einiges über Menschen gelernt. Vieles davon kann ich auch auf meinen Alltag und den Umgang mit Menschen ohne Behinderung beziehen. Man lernt auf jeden Fall, geduldiger mit Menschen zu sein.

Philipp Cordes

Kindergarten Hasenwinkel

Mein FSJ habe ich in der Tigergruppe im Kindergarten Hasenwinkel verbracht. Nach der Schulzeit wusste ich nicht genau, was ich werden möchte. Deshalb habe ich das FSJ begonnen und strebe nun einen sozialen Studiengang an.

Die Tigergruppe ist eine von den insgesamt sechs Kleingruppen mit jeweils acht Kindern, die eine Beeinträchtigung haben. Das Besondere an der Tigergruppe ist, dass hier spezifisch und individuell auf die Bedürfnisse von Kindern mit einer Störung aus dem Autismusspektrum eingegangen wird.

Mein Tag im Kindergarten beginnt um 7:00 Uhr und bis die Kinder eintreffen, fallen zunächst ein paar hauswirtschaftliche Aufgaben an. Außerdem wird die Zeit oft für Fallbesprechungen, Förderplangespräche und Teambesprechungen genutzt, an denen man sich aktiv beteiligen kann. Mit der Ankunft der Kinder um ca. 8:30 Uhr beginnt langsam die Vorbereitung für das Frühstück um 9:15 Uhr. Ansonsten gibt es noch um 12:00 Uhr das Mittagessen und um ca. 14:15 Uhr die Milchpause. Zwischen den drei Mahlzeiten gibt es täglich verschiedene Angebote für die Kinder neben dem Freispiel, wie beispielsweise die Turnhalle, den Matschraum, Spaziergänge, Reittherapien und noch vieles mehr.

Am meisten gefällt mir an der Arbeit im Kindergarten der große Spaß, den man zusammen mit den Kindern hat und die Verantwortung, die einem übertragen wird. Durch das FSJ konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und ich bin glücklich zu wissen, in welche Richtung es für mich weitergeht.

Dennis Kolz

Wohnstätte

Auch ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Lebenshilfe Braunschweig gemacht. Ich betreute die Bewohner in der Wohnstätte im Mittelweg und überbrückte so den Freiraum zwischen Schule und Ausbildung. Aus der Schule wusste ich, dass es die Möglichkeit gibt, während eines FSJ die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung kennen zu lernen und dabei Menschen zu helfen und den Alltag mitzugestalten.

In der Wohnstätte leben Menschen mit Einfach- oder Mehrfachbehinderung, die schon etwas älter sind. Diese Menschen unterstütze ich im Alltag, beispielsweise helfe ich beim Mittagessen, beim Einkaufen, beim Abendessen oder beim ins Bett gehen. Viele dieser Tätigkeiten darf ich selbstständig erledigen, aber sollte ich einmal nicht weiter wissen, kann ich einfach nachfragen. Es ist immer jemand zum Reden da.

Ich habe bisher schon viel dazu gelernt, an dem ich gewachsen bin - und man lernt immer wieder Neues dazu! Man lernt zum Beispiel, wie man mit bestimmten Bewohnern umzugehen hat, wie man sich verhalten darf und wie nicht. Besonders schön ist es, wenn wir Ausflüge mit den Bewohnern machen, weil man dabei beobachten kann, wie sich die Bewohner gegenüber der Außenwelt verhalten und auch, wie die Menschen auf unsere Gruppe reagieren.

Kathi Pages

Kindergarten Hasenwinkel

Ein Freiwilliges Soziales Jahr wollte ich nach meinem Abitur machen, um einen Einblick in das Berufsfeld zu erlangen, welches ich schon lange anstrebe.

Im Kindergarten Hasenwinkel wurde mir dieser umfassend gewährt. Ich hatte die Möglichkeit, ein Jahr lang dort zu arbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Besonders die individuelle Förderung der Kinder mit Beeinträchtigung hat mir großen Spaß gemacht. Hier durfte ich zu den Fördermaßnahmen meine Beobachtungen mitteilen und habe vieles selbst mitgemacht und gestaltet. Beispielsweise der Umgang mit „Unterstützender Kommunikation“ erfordert ständig neue Bildkarten, welche ich gefertigt habe, um bei allen Aktionen den Kindern die Möglichkeit zu bieten, immer am Kindergartenalltag teilzunehmen. Auch die Ich-Bücher zu gestalten, zählte zu meinen Aufgaben. Dies hat mir besonders Spaß gemacht und bietet den Kindern ein schönes Andenken an die Zeit im Kindergarten.

Zudem habe ich viele pädagogische Handlungen kennengelernt. Hier war mir beispielsweise die Morgenkreismethode Jahreszeiten völlig unbekannt. Wöchentlich lernen die Kinder mit allen Sinnen die aktuelle Jahreszeit kennen und auch selbstständiger zu werden, indem wichtige Strukturen den Kindergartenalltag durchlaufen. Jeder Tag hat seine Farbe und feste „Aktion“ wie Basteln, Einkaufen, Freundetag oder den Singkreis, bei der man etwas vorbereiten musste.

Erwähnenswert ist auch, dass ich in diesem Jahr eine Bezugsperson für die Kinder darstellte und mit dieser Verantwortung bewusst umgehen musste, um Sicherheit zu bieten und die Kinder sich so leichter lernen und sich entwickeln können.

Abschließend kann ich nach einem Jahr voller Eindrücke diese (Selbst-)Erfahrung nur weiterempfehlen. Ich habe viel gelernt und mich weiterentwickelt. Man gewinnt vor dem Studium oder der Ausbildung einen umfangreichen Einblick in das mögliche Berufsfeld und Arbeitsleben: Das hat mir persönlich sehr geholfen!

Lea Damaschun

Montage

Ich habe mein FSJ in einer Montagegruppe der Lebenshilfe Braunschweig in der Werkstatt Kaiserstraße geleistet. Freunde hatten mir dazu geraten, ein FSJ mit Menschen mit einer Beeinträchtigung zu machen, da ich einen Einblick in die Arbeit des Heilerziehungspflegers bekommen wollte.

Ich unterstütze die Gruppenleiterin der Schneiderei und der Schmuckgruppe. Zu meinen Aufgaben gehören auch Toilettengänge oder das Anreichen von Essen. Oft rede ich auch einfach nur mit den behinderten Menschen. Ich hatte Angst, dass ich nicht richtig ernst genommen werde, weil ich noch so jung bin, aber das ist nicht der Fall und ich darf viele Aufgaben eigenständig erledigen. Ich war mir auch unsicher, wie ich mit behinderten Menschen umgehen sollte, aber man lernt es und dann macht es richtig Spaß. Am meisten freut es mich, wenn die Menschen zu mir kommen und sich dafür bedanken, dass ich da bin und meine Arbeit hier wertgeschätzt wird.   

Tobias Kroll