Theater im Glashaus
Theater im Glashaus (TIG) ist Theater und Performance mit digitalen Medien und Bühnenobjekten, mit Projektionen, Kameras, Sensoren und Mikrofonen. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal für die Gruppe unter den Künstlern mit Behinderung, aber auch eine Besonderheit im freien Theater allgemein. Theater im Glashaus ist interessant, weil es ungewöhnliche Themen mit modernen Mitteln aufgreift und mit einer eigenständigen Erzähltechnik vorstellt.
Theater im Glashaus ist ein Projekt der Lebenshilfe Braunschweig. Es wurde 2001 aufgebaut, um etwa zehn künstlerisch begabten Menschen mit geistiger Behinderung die Teilnahme am Kulturleben zu ermöglichen und einen Ort zu schaffen, an dem sie eigene Fähigkeiten in der darstellenden Kunst weiterentwickeln und dem Publikum vorstellen können. Inzwischen hat die Gruppe ihre eigene Arbeitsmethode entwickelt, die ihre Produktionen unverwechselbar macht.
Der Name „Theater im Glashaus“ entstand durch den ersten Spielort der Gruppe. Die Lebenshilfe Braunschweig besitzt auf dem Gelände der Wohngruppe Mittelweg 67 ein umgebautes Gewächshaus, das lange als Proben- und Aufführungsort genutzt wurde. Seit 2006 arbeitet TiG im Hauptbahnhof Braunschweig, wo sich die Gruppe mit blackhole-factory Probenraum, Büro und Lager teilt.
TiG arbeitet leistungsorientiert. Proben finden zweimal wöchentlich statt, vor Premieren und wichtigen Vorstellungen auch in mehreren Blöcken bis zu 15 Tagen. Dazu werden die Mitglieder von ihren jeweiligen Arbeitsplätzen freigestellt.
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Schauspiel-Team: Frank Dettmer, Jacqueline Harborth, Magdalene Wrede, Frank Harborth, Gisela Schulze, Arno Thoms, Reinhard Dittrich, Susanne Gies
Leitung / Regie: Elke Utermöhlen, Martin Slawig http://www.blackhole-factory.com/
Assistenz: Kristen Sonnenberg
Weitere Informationen http://www.theaterglashaus.de/



