Fördergruppen
In den Fördergruppen der Lebenshilfe-Werkstätten werden schwer- und mehrfachbehinderte Menschen betreut, die wegen der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht oder noch nicht in den Arbeitsbereich der Werkstatt übernommen werden können. Aufgabe der Fachkräfte für Arbeits- und Berufsförderung (FAB) ist es, die behinderten Menschen unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse in ihren Fähigkeiten zu fördern.
Die Menschen mit Behinderung in den Fördergruppen haben erhebliche Probleme im Bereich der Selbstversorgung und benötigen Hilfe bei vielen Aktivitäten des täglichen Lebens wie bei der Nahrungsaufnahme, beim An- und Auskleiden und beim Benutzen der Toilette. Sie können sich sprachlich nur bedingt mitteilen und verständigen sich über Mimik, Gestik oder durch bestimmtes Verhalten.
Zu den Inhalten des Tagesablaufs gehören
- Persönlichkeitsentwicklung
- Sozialverhalten und Kommunikation
- Wahrnehmungsförderung und Sinnestraining
- Mobilitätstraining sowie Förderung der motorischen Fähigkeiten / Bewegungstherapie
- Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit
- Einüben des Kontaktes mit der Umwelt und dem Umfeld
- Förderung, Erhalt und Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten im persönlichen und lebenspraktischen Bereich wie zum Beispiel Selbstversorgung
- Einüben von Kenntnissen und Fertigkeiten als Vorbereitung für den Arbeitsbereich
Die insgesamt fünf Fördergruppen in den Werkstätten Kaiserstraße, Petzvalstraße, Rautheim und Abbenrode sind eine teilstationäre Einrichtung und ermöglichen den Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft.



