Lebenshilfe Braunschweig
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06.03.2018

Landesvorstand fordert Klarheit und Sicherheit

Nach seiner Klausurtagung fordert der Landesvorstand der Lebenshilfe Niedersachsen schnelle Grundsatzentscheidungen seitens der Landesregierung zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes in Niedersachsen. „Mit Sorge“, so Vorsitzender Franz Haverkamp, „beobachten wir, dass eine längst fällige Entscheidung zur Zuständigkeit bei der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung in Niedersachsen immer weiter nach hinten geschoben wird.  Wir brauchen jedoch Klarheit und Sicherheit für Menschen mit Behinderung.“ 

Während in anderen Bundesländern bereits Entscheidungen getroffen wurden, ist dies in Niedersachsen nicht der Fall. Die Lebenshilfe Niedersachsen begrüßt dabei den vom Sozialministerium gemachten Vorschlag: Demzufolge läge die Zuständigkeit für Kinder und Jugendliche bei der Kommune vor Ort und für Erwachsene die Zuständigkeit beim Land. Für das Modell spreche, so hieß es, dass Schnittstellenprobleme insbesondere bei Kindern und Jugendlichen vermieden werden könnten.

„Wir erwarten zudem von der Landesregierung und damit nicht zuletzt vom niedersächsischen Finanzminister, dass die für die Umsetzung entsprechende Mittel bereitgestellt und Qualitätsstandards zumindest gehalten werden", formuliert Haverkamp die klare Position der Lebenshilfe Niedersachsen.

Der Landesvorstand der Lebenshilfe Niedersachsen besteht aus Menschen mit Behinderung, Eltern und Fachleuten und hat sich auf seiner diesjährigen Klausurtagung vor allem mit dem Bundesteilhabegesetz beschäftigt. Von der Lebenshilfe Braunschweig ist Vorstandsmitglied Ingrid Prönnecke in diesem Gremium aktiv.