Lebenshilfe Braunschweig
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20.05.2020

Na klar! Tag der Bienen: Damit es summt...

Wissen, was man will, und ehrenamtlich helfen, auch in Krisen-Zeiten? Wie das trotz Kontaktverbots geht, machen Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe Braunschweig aus dem Siegfriedviertel deutlich:

Eine Welt ohne Bienen ist undenkbar. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat deshalb den 20. Mai als Weltbienentag | World Bee Day ausgerufen. Damit unterstreicht die Weltgemeinschaft die Erkenntnis über den Rückgang der weltweiten Bienenpopulation und den dringenden Schutz der Bienen.

Deren großartige Leistungen begegnen uns jeden Tag: Bienen sorgen für unsere Nahrung und Gesundheit. Zudem sind ihre technischen Bauwerke und ihr Sozialverhalten für verschiedene Wissenschaften Innovationsgeber.

Einige Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe Braunschweig sind nun ehrenamtlich im "Home-Office" tätig: Sie basteln und befüllen Samentütchen für die Freiwilligenagentur, die diese dann bei ihren Bienenhotel-Bauaktionen verteilt. 

"Auch wenn es zur Zeit wegen Corona keine direkten Kontakte geben kann, ist der Wunsch, sich ehrenamtlich zu engagieren, ja trotzdem da"; betont Julia Gebauer von der Lebenshilfe Braunschweig. "Und mit Begeisterung wird nun die Wildblumen-Mischung zum Verteilen aufbereitet - ein sinnvoller Beitrag, Bienen zu retten..."

Zwei Drittel der globalen Nahrungsmittelpflanzen sind von der Bestäubung vor allem durch Bienen abhängig. Allein für medizinische Zwecke verwenden wir heute über 50.000 bienenbestäubte Pflanzenarten. Die Wabenbauweise der Bienen ist aus Flug- und Fahrzeugbau nicht mehr wegzudenken. Die hocheffiziente Sammelweise der Arbeiterinnen eines Bienenvolks ist beispielsweise Vorbild in Logistikprozessen, Computerprogrammen und sozialen Netzwerken.

Text: Elke Franzen | Fotos: Julia Gebauer, Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. | Logo + Foto Biene: Worldbeeday

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„Selbstvertretung – Na klar!“ so heißt eine Kampagne der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Sie macht zum Beispiel auf Mitbestimmung durch Werkstatträte, Vorstände, Frauenbeauftragte, Bewohnervertretungen und andere aufmerksam.

Aber wir finden, es gibt auch im Alltag viele Momente, in denen man für sich oder andere stark sein kann. Mitmacht und mitredet. Wenn man etwas organisiert, was für einen selbst und andere wichtig ist. So kann man mitentscheiden.

Selbstbestimmung. Selbstvertretung. Selbstvertrauen.
Na klar!                                                                          -ef-