Lebenshilfe Braunschweig
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07.05.2020

Nähmaschinen in Textilwerkstatt rattern…

„Ich schütze Dich! Du schützt mich!“ So lautet in der Corona-Krise eine Vorsichtsmaßnahme neben Abstand halten, Hände waschen und vielem mehr… Deshalb hat auch die Stadt Braunschweig entschieden, dass eine Maskenpflicht für viele Situationen im öffentlichen Raum besteht.

Nicht immer sind die für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal hochwertigen Schutzkategorien notwendig. Ob bei der Fahrt in der Straßenbahn oder dem Einkauf im Supermarkt signalisieren auch andere Bedeckungen: Komm mir bitte nicht zu nahe und ich versuche mein Bestes, das Risiko einer Tröpfchen-Übertragung zu reduzieren.

In der Textilwerkstatt der Lebenshilfe Braunschweig rattern seit Wochen die Nähmaschinen, um Mund-Nasen-Masken herzustellen – einfache Stoffmasken, viele mit bunten Mustern oder kleiner zugeschnittene Modelle für Kinder, aber auch aufwendigere Masken aus speziellem Baumwollstoff.

„Wir haben unsere Mitarbeitenden und unsere Kunden mit Masken ausgestattet. Durch langjährige Kooperationen, unter anderem in unserer Wäschepflege, fertigten wir aber auch Kontingente für langjährige Partner wie die Feuerwehr Stadt Braunschweig, den Rettungsdienst Stadt Braunschweig, die VW-Werksfeuerwehr, das Klinikum Braunschweig oder auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig“, erklärt Bereichsleiter Ulrich Semmler.

Immer gilt: Die Maske muss eng anliegen sowie Mund und Nase vollständig bedecken. Ist sie von Atemluft durchfeuchtet, muss sie gewechselt werden. Außerdem regelmäßig, und wenn’s im Kochtopf ist, waschen!

Text und Fotos: Elke Franzen