Lebenshilfe Braunschweig
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13.02.2020

Tagung zu mehr Verständlichkeit für alle

"Zuerst war die Praxis und dann kam die Theorie. Das Engagement für mehr Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung bedeutet auch, einen besseren Informationszugang zu ermöglichen. Und hier war Leichte Sprache lange ein vor allem praktisch eingesetztes Werkzeug für verständliche Kommunikation. Erst in den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft vermehrt mit der Leichten Sprache beschäftigt", erklärt Alea Stephan vom Braunschweiger Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Braunschweig.

Am 13. Februar 2020 findet an der Universität Hildesheim eine Tagung zu Barrierefreier Kommunikation statt. Bei dieser Veranstaltung werden im Rahmen des Projekts EASIT die Ergebnisse zur Ausbildung von Experten für leicht verständliche Inhalte in audiovisuellen Medien vorgestellt und diskutiert.

Gemeinsam mit der Expertengruppe Leichte Sprache der Lebenshilfe Braunschweig stellt Alea Stephan in einem Vortrag die Perspektive der Nutzer_innen von Texten in Leichter Sprache vor. "Dabei gehen wir darauf ein, wie wir die Leichte Sprache selbst in der Praxis umsetzen, nutzen und in welchen Bereichen Texte in Leichter Sprache noch vermehrt eingesetzt werden müssen."

EASIT steht für „Easy Access for Social Inclusion Training“, also eine Ausbildung in leichter Zugänglichkeit für mehr Teilhabe. Das durch die EU kofinanzierte Projekt startete am 1. September 2018 mit dem Ziel, einen Lehrplan für die Ausbildung von ExpertInnen zur Konzipierung leicht verständlicher Texte für Personen mit sprachlich und/oder perzeptiv bedingten Kommunikationseinschränkungen zu erarbeiten und dadurch die Produktion von leicht verständlichen Texten zu professionalisieren. Die Festlegung von Standards für den barrierefreien Zugang zu audiovisuellen Inhalten steht hierbei besonders im Fokus.

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