Lebenshilfe Braunschweig
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29.06.2020

Mehr wert als ein „Danke“

Viele Pflegekräfte, Sozialarbeiter_innen, Heilpädagogen_innen, Heilerziehungspfleger_innen und andere Berufsgruppen im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen sind für diejenigen da, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen und bedroht sind.

So großartig die Leistung ist, die sie erbringen, so schwierig sind leider oft die Rahmenbedingungen im jeweiligen Arbeitsfeld. Viele Bereiche sind unterfinanziert und personell unterbesetzt. "Damit muss Schluss sein!", lautet die Forderung einer Kampagne, der sich bereits zahlreiche Mitglieder der Sozialwirtschaft angeschlossen haben, darunter auch die Lebenshilfe Braunschweig.

Soziale Arbeit und das Arbeiten im Sozial-, Pflege- und Gesundheitswesen seien Grundpfeiler für das gesellschaftliche Zusammenleben, heißt es. Teilhabe, Inklusion, Solidarität und Gesundheit seien Werte, die im Grundgesetz verankert und nicht verhandelbar seien. Am Einsatz für diese Werte müssten Politiker_innen und ihre Programme gemessen werden.

"Deshalb setzen wir uns ein für eine Kehrtwende in der Politik und im gesellschaftlichen Bewusstsein – wir engagieren uns für:

Bessere Arbeitsbedingungen.

  • Mit mehr Personal, realistischen Fachkraft-Quoten und besseren Personalschlüsseln – damit insgesamt mehr Zeit für und mit Menschen bleibt.
  • Mit höheren Leistungsentgelten – damit insgesamt die Rahmenbedingungen verbessert werden.
  • Mit mehr Wettbewerb um gute Ideen und Qualität in der Facharbeit.
  • Mit einer Stärkung der Aus-, Fort- und Weiterbildung in der gesamten Sozialwirtschaft.

Gerechter Lohn.

Mehr Wertschätzung.

  • Der Wert des Arbeitens für und mit Menschen muss in Politik und Gesellschaft nachhaltiger verankert werden.
  • Über die Berufe der Sozialwirtschaft muss öffentlich mehr gesprochen werden.
  • Gesellschaftlicher Zusammenhalt hängt grundlegend von einer glaubwürdigen, starken und professionellen Sozialwirtschaft ab.
  • Ohne Solidarität, ohne Sozialwirtschaft ist die Demokratie gefährdet."

Jede Stimme zählt: Jetzt Petition unterzeichnen